Christoph Kitzler mit unserem Sportwissenschafter Mag. Martin Miehl
Christoph Kitzler ist bei uns Kunde der ersten Stunde im Bereich der Sportmedizin.
Vor einigen Wochen hat er die Laktatdiagnostik bei uns im Haus in Anspruch genommen – mit spannenden Erkenntnissen und einem völlig neuen Blick auf sein Training.
Interview mit Ing. Christoph Kitzler, CDC, MP2-Geschäftsführer
Du bist sportlich aktiv und läufst jetzt schon seit einigen Jahren. Welche sportlichen Ziele verfolgst du derzeit?
Ich habe vor etwa sechs Jahren mit dem Laufen begonnen – mit dem großen Ziel, irgendwann einen Halbmarathon unter zwei Stunden zu schaffen. Das habe ich inzwischen in der Wachau mit einer Zeit von 1:55 auch erreicht. Der nächste Halbmarathon wartet im April in Wien.
Warum hast du dich nun für eine Laktatdiagnostik entschieden?
Ich habe zwar regelmäßig trainiert, aber eigentlich nie gewusst, ob das, was ich mache, überhaupt sinnvoll ist. Mal bin ich lange gelaufen, mal kurz – je nach Tagesverfassung. Ohne Plan. Und irgendwann fragt man sich: Bringt das eigentlich etwas?
Und warum gerade bei uns?
Ganz ehrlich: Ich wüsste gar nicht, wo ich sonst im Waldviertel hingehen sollte. Außerdem habe ich mich bei euch von Anfang an gut aufgehoben gefühlt.
Wie hast du die Diagnostik und die Betreuung erlebt?
Sehr unkompliziert! Die Terminfindung war leicht, und Sportwissenschafter Mag. Martin Miehl brennt richtig für das, was er macht. Er erklärt alles verständlich und nimmt einen Schritt für Schritt mit. Auch der Auswertungsbericht war top aufbereitet – ich wusste sofort, was ich daraus mitnehmen kann.
Was war dein größter Aha-Moment?
Mir war vorher nicht bewusst, wie viel man allein durch Gehen bzw. sehr langsames Laufen erreichen kann. Dass längere Spaziergänge bzw. langsames Laufen einen so großen Beitrag zur Ausdauerleistung leisten können, hätte ich nie gedacht.
Wie hat sich dein Training seither verändert?
Ich habe von Martin zwei klare Aufgaben mitbekommen: Erstens viel mehr im langsamen Bereich zu trainieren – und da muss man sich manchmal wirklich bewusst bremsen. Zweitens habe ich dank seiner Erklärung endlich mit Intervalltraining begonnen.

Das Ergebnis:
Mittlerweile sind einige Wochen seit deiner letzten Laktatdiagnostik vergangen. Du hast dich an die beiden klaren Trainingsaufgaben gehalten. Heute stand erneut eine Diagnostik an – mit spannenden Ergebnissen.
Was sagt Sportwissenschafter Mag. Martin Miehl dazu, wir haben ihn gefragt:
Martin Miehl: Wir haben heute das gleiche Belastungsprotokoll wie beim letzten Mal durchgeführt – und wir sehen eine extrem positive Verbesserung. Christoph hat sich konsequent an die Trainingsempfehlungen gehalten, und die Rechtsverschiebung der Laktatleistungskurve hat sich bereits nach einigen Wochen spürbar verschoben. Er hatte über alle Intensitätsstufen hinweg einen deutlich niedrigeren Puls. Man könnte sagen: Er läuft jetzt leichter – mit deutlich weniger Anstrengung. Außerdem zeigen die Messwerte auf gleicher Belastungsstufe deutlich weniger Übersäuerung, also niedrigere Laktatwerte, als noch vor ein paar Wochen.
Sehr cool, gratuliere!
Ja, es zahlt sich wirklich aus, wenn man sich an die Empfehlungen hält.
Wem würdest du die Laktatdiagnostik empfehlen – und warum?
Allen, die regelmäßig laufen oder Rad fahren und herausfinden möchten, wie sie gezielter trainieren können. Am besten ist, dass man die Diagnostik sportartspezifisch am Laufband oder am Rad macht.
Vielen Dank für das Gespräch! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg beim Training – und natürlich einen großartigen Lauf beim Wiener Halbmarathon!
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